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„Erstrebenswertes Ziel würde es sein, in der Seele des Lesers einen lebendigen Eindruck des Lebens in Japan zu schaffen.“ Nicht einfach als Beobachter, sondern wie ein Mensch, der teilnimmt am Alltagsdasein der einfachen Leute und der mit ihren Gedanken denkt, erschließt sich Lafcadio Hearn das Japan des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er ist Nomade zwischen den Kulturen, in Japan ist er eine Ikone. Seine enthusiastische Auseinandersetzung mit Religion und Kultur, seine Reiseschilderungen, Erzählungen und poetischen Skizzen erschließen Geheimnisse einer fremden „alten“ und verschwundenen Kultur. Hearn starb in Tokyo – seine Asche ist dort auf einem buddhistischen Friedhof hinter seinem ehemaligen Wohnhaus bestattet.
Aus dem Englischen von Berta Franzos, herausgegeben und mit einem Vorwort von Julia Finkernagel, fester Einband, praktisches Reiseformat (12 x 19 cm), 256 Seiten, Einbandgestaltung von Clara Scheffler
Preis
22,00 €
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Autor:innenportrait
Lafcadio Hearn (1850–1904) wurde auf der griechischen Insel Lefkada geboren als Sohn einer Griechin und eines britischen Militärarztes. Er wächst in Irland, England und Frankreich auf. Als junger Mann verliert er bei einem Unfall ein Auge, arbeitet dann in Amerika als Journalist. Im Auftrag des Harper’s Magazine reist er 1890 für eine Reportage nach Japan. Dort wird er Englischlehrer, heiratet und nimmt die japanische Staatsbürgerschaft und den Namen Koizumi Yakumo an. 1895 erhält er den Ruf als Professor für englische Literatur an der Kaiserlichen Universität in Tokio.
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